Jeder stirbt für sich allein

Theaterstück nach dem gleichnamigen Roman von Hans Fallada.

„Der Führer hat mir meinen Sohn ermordet!“ – Mit diesem Text auf einer von über 200 Postkarten, die sie in Treppenhäusern, Briefkästen und in Hinterhöfen heimlich deponieren, rufen die Berliner Eheleute Quangel zum Widerstand auf. Durch den Tod ihres einzigen Sohnes haben sie ihren Lebenssinn verloren und ihn durch die heimlich ausgelegten Botschaften, die dem Regime den Krieg erklären, neu gefunden. So ist Falladas Hinterhofpanorama, das auf dem realen Fall und den Ermittlungsakten der Gestapo des 1942 durch Denunziation verhafteten und zum Tode verurteilten Ehepaares basiert, auch ein großer Liebesroman.

Dem erfahrenen Theatermann Volkmar Kamm gelingt es in seiner Dramatisierung in beklemmender Eindringlichkeit, die emotional sehr anrührende Atmosphäre einzufangen und in Momentaufnahmen die verschiedenen Schicksale der Denunzianten, Opfer, Mitläufer, Spitzel und überzeugten Nazis zu bündeln.

Spiel: Peter Bause, Hellena Büttner, Elisabeth Halikiopoulos, Serjoscha Ritz, Aki Tougiannidis, Ralf Grobel, Uwe-Peter Spinner, Volker Jeck, Markus Angenvorth u.a.
Bearbeitung und Regie: Volkmar Kamm

Nach einer erfolgreichen Wiederholungstournee im Frühjahr 2017, ist für 2019 eine weitere Wiederholungstournee geplant. Zeitraum: ca. 03.03. – 30.03.2019

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