TABU

Uraufführung nach dem Roman von Ferdinand von Schirach
Bühnenfassung von Eva Hosemann

In seinem fesselnden Psycho-Krimi stellt Bestsellerautor Ferdinand von Schirach die Frage nach dem Unterschied zwischen Recht und Moral. 2013 erschienen, eroberte „Tabu“ sofort die Bestsellerlisten.

Ein zerrissenes Kleid, Blutspuren und ein überlebensgroßes Frauenportrait – das sind die Indizien im Mordfall, in dem der erfolgreiche Künstler und Fotograf Sebastian von Eschburg als mutmaßlicher Täter angeklagt ist. Doch von der Leiche fehlt jede Spur! Die grausame Tat hat er lediglich unter Androhung von Folter durch einen Polizisten gestanden.

Der komplexe Fall bietet eine besondere Herausforderung für den Strafverteidiger Konrad Biegler. Mittels genauer Recherchen versucht er den Tathergang zu rekonstruieren. Zugleich stellt sich die Frage, wie weit Strafverfolgungsbehörden bei ihren Ermittlungen gehen dürfen. Gibt es Fälle, in denen es gerechtfertigt zu sein scheint, dem Verdächtigen Folter anzudrohen?

Der Spiegel nannte Ferdinand von Schirach einen „großartigen Erzähler“, die New York Times einen „außergewöhnlichen Stilisten“, der Daily Telegraph schrieb, er sei „eine der markantesten Stimmen der europäischen Literatur“. 2016 feierte sein Theaterstück „Terror“ bereits große Erfolge im Alten Schauspielhaus.

Ferdinand von Schirachs „Tabu“ bricht fulminant Tabus (…) Die von Eva Hosemann inszenierte Bühnenfassung besticht mit grandiosen Schauspielern, spielerischem Humor und tiefenpsychologischen Momenten. (…)

Swantje Kubillus, Stuttgarter Zeitung, 18.03.19

(…) Die Bühnenversion von „Tabu“ mag einen weniger geradlinigen Plot haben als das ausschließlich vor Gericht spielende „Terror“. An Spannung büßt es jedoch nichts ein. Es fesselt zwei Stunden hindurch, macht den Zuschauer zum Detektiv, stürzt ihn in Zweifel über Zweifel. Fährt Klischees auf und lässt sie einstürzen. In dieser Produktion, (…) gelingt dies mit viel Bravour.

Patricia Fleischmann, Bietigheimer Zeitung, 18.03.19

(…) Köstlich Uwe-Peter Spinner als (…) Lover mit 70erJahre Rockmusikerfrisur und abgeschnittenen Hosenbeinen, der sich in vollendeter Selbstüberschätzung „der Macher“ nennt. Er spielt außerdem einen Polizisten und einen Touristen.

Petra Bail, Esslinger Zeitung, 20.03.19

Premiere am Freitag, den 15. März 2019 um 20 Uhr

Weitere Vorstellungen:
März: 16., 18., 19., 20., 21., 22., 23., 25., 26., 27., 28. 29., 30. – jeweils 20 Uhr (am 23. März zusätzlich um 16 Uhr)
April: 01., 02., 03., 04., 05., 06., 09., 10., 11., 12., 13., 15., 16., 17., 18., 19., 20. – jeweils 20 Uhr. (am 07. und 13. April zusätzlich um 16 Uhr)

Inszenierung: Eva Hosemann
Bühne und Kostüme: Stephan Bruckmeier
Fotografie und Projektion: G2 Baraniak
Dramaturgie: Anke Kell / Susanne Schmitt
Spiel: Tina Eberhardt, Barbara Lanz, Kai Maertens, Udo Rau, Uwe-Peter Spinner, Philip Wilhelmi

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