Deutschland 2035
Ein performativer Audiowalk
„Es ist, dass ich euch warnte, als es noch nicht zu spät war“ – Thomas Mann
Deutschland im Jahr 2035: Die Demokratie ist abgeschafft und eine rechtspopulistische Regierung hat die Macht übernommen. Wie lebt es sich in dieser neuen Welt? Wer darf bleiben? Wer hat nichts mehr zu lachen? Und wie konnte es soweit kommen?
Durch Schreibaufträge an Autor*innen und in der Auseinandersetzung mit den berühmten Radioreden Thomas Manns aus dem amerikanischen Exil entstehen Szenen und eine Collage von Texten, die sinnlich und sinnbildlich erlebbar machen, was es heute, im Jahr 2026, an Werten zu verteidigen gilt.
Bei einer Mischung aus Audiowalk und performativem Theaterspaziergang durch den Stuttgarter Westen, erlebt das Publikum eine Mahnung aus der Zukunft, die uns – mit den Mitteln der Literatur – warnen will.
Wichtige Teilnahmeinformationen
– Bitte festes Schuhwerk und warme Kleidung anziehen, der Spaziergang findet draußen statt.
– Bei Regen findet der Spaziergang trotzdem statt, es werden Regenponchos ausgehändigt.
– Bei Gewitter oder Sturm findet die Vorstellung im Theater statt.
Autor*innen der eigens für die Performance geschriebenen Texte:
Jeremias Heppeler, Jessica Mawuena Lawson, Jona Rausch, Susanne Stephan, Nilgün Taşman
Es spielen:
Robert Atzlinger, Christopher Wittkopp, Esrah Ugurlu
Sprecher*innen:
Kathrin Kestler (Video), Uwe-Peter Spinner
Regie Christof Küster
Dramaturgie Charis Hager
Projektleitung Hannah Jasna Hess & Lilli Heubach
Dauer
ca. 90 Minuten
Weitere Vorstellungen:
31.10.,
07., 09. und 14.11.,
Abschlussveranstaltung: 05.12. 2026,
jeweils 19:00 Uhr